Über mich
Dr. Yannick Forster
Psychologe, Forscher, Vater. Seit über zehn Jahren in der empirischen Forschung – und seit ebenso vielen Jahren Begleiter für andere, die wissenschaftlich arbeiten lernen wollen.

Wer ich bin
Mein Name ist Dr. Yannick Forster. Ich habe Psychologie an der Universität Würzburg und an der University of Texas in Austin studiert und an der TU Chemnitz promoviert. Seit zehn Jahren arbeite ich in Forschung und Entwicklung in der Automobilindustrie, schwerpunktmäßig in den Bereichen Mensch-Maschine-Interaktion, Human Factors und Usability. Aus dieser Arbeit sind über 40 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und auf internationalen Konferenzen sowie mehr als 100 Erfindungsmeldungen und Patente entstanden.
Seit über zehn Jahren begutachte ich zudem als Reviewer wissenschaftliche Beiträge für renommierte Fachzeitschriften wie Transportation Research Part F und Accident Analysis and Prevention sowie für internationale Konferenzen wie AutomotiveUI und die Driving Assessment Conference. Dabei prüfe ich Arbeiten anderer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Konsistenz, methodische Korrektheit und inhaltlichen Neuheitswert – also genau auf die Kriterien, an denen auch deine eigene Abschlussarbeit gemessen werden wird.
Mein Spezialgebiet
Mein Spezialgebiet sind Forschungsmethoden und Statistik. Was viele als das trockenste Feld empirischer Forschung empfinden, ist für mich der zentrale Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennen lässt. Aufgrund meiner Expertise kannst du dich auf mich verlassen. Die Grundlagen meiner Ausbildung fundiert auf zwei Werken – zunächst dem Bortz und Schuster (Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler) sowie dem Tabachnick & Fidell (Using Multivariate Statistics). Diese beiden Lehrbücher bilden eine ideale Kombination für saubere Forschung, welche mich durch alle Phasen des akademischen Arbeitens begleitet haben. Und genau so begleite ich dich verlässlich von der ersten Hypothese bis zur finalen Auswertung.
Mein Weg
Eine Portion Neugier und die Bereitschaft, immer wieder Fragen zu stellen, haben mich von Anfang an weitergebracht. Ein Auslandsjahr in Austin, Texas, hat das verstärkt: In einem Graduate-Kurs zu Statistik und Datenanalyse mit Matlab habe ich weitere wertvolle Einblicke kennenlernen dürfen, welches das handwerkliche Verständnis um ein handwerkliches Tool ergänzte.
Zurück in Deutschland beschäftigte ich mich im Rahmen von Master und Promotionsstudium mit Fahrsimulator- und Realfahrstudien, Datenaufzeichnungen in unterschiedlichen Formaten, und die immer wiederkehrende Frage: Wie bringe ich diese Rohdaten in eine Form, mit der ich arbeiten kann? Ich hatte das Glück, dabei nie alleine zu sein. Kolleginnen und Kollegen, Mentorinnen und Mentoren haben sich Zeit genommen, mein Studiendesign zu hinterfragen, meine Arbeitsweisen zu diskutieren und meine Argumentation zu challengen. Über die Jahre – im Studium, im Praktikum, in meiner Promotion und in der industriellen Forschung – habe ich gelernt, wie wissenschaftliches Arbeiten wirklich funktioniert: Wie man eine Studie aufsetzt, wie man sie durchführt, und wie man aus den Ergebnissen eine schlüssige, überzeugende Geschichte macht. Das hat viele Jahre gedauert und ist ein Prozess, der nie ganz aufhört.
Was mir aufgefallen ist
Im Lauf der Jahre haben mich immer wieder Freundinnen, Freunde, Bekannte gefragt, ob ich ihnen bei ihren Abschlussarbeiten helfen kann. Internationale BWL, Psychologie, Pädagogik, Human Factors, Soziologie, Soziale Arbeit. Wir haben uns hingesetzt, oft mehrfach, und ich habe gemerkt: Es sind erstaunlich oft die gleichen Themen. Wie strukturiere ich meine Recherche? Wie formuliere ich eine prüfbare Hypothese? Welche Statistik passt zu meinen Daten? Wie schreibt man eigentlich eine Diskussion, die mehr ist als eine Zusammenfassung?
Und ich habe gemerkt, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sind. Manche sitzen an Lehrstühlen, an denen sie kaum Termine mit ihrem Betreuer bekommen. Andere haben ein Thema zugewiesen bekommen und niemanden, mit dem sie diskutieren können. Das Glück, das ich in meiner eigenen Ausbildung hatte, ist keine Selbstverständlichkeit. Es sollte aber eine sein.
Warum „The Science Dad"


Ich habe zwei kleine Töchter. Meine Frau, ebenfalls aus dem Gebiet Psychologie/Human Factors, und ich hatten diskutiert, wie wir ihnen die Freude an Forschung und Wissenschaft mitgeben können. Formate wie Löwenzahn oder Bill Nye „The Science Guy" haben uns selbst geprägt – sie haben Wissenschaft als Abenteuer gezeigt. Aber Interesse wecken ist das eine. Irgendwann braucht es jemanden, der die Hand reicht und das Handwerk zeigt: Fragen stellen. Beobachten. Vermuten. Prüfen. Bewerten. Berichten. Noch einmal probieren.
Genau diese Hand möchte ich Studierenden reichen, die gerade vor ihrer Abschlussarbeit stehen. Nicht als Professor, nicht als Bewerter, nicht als jemand, der für dich schreibt. Sondern als jemand, der schon viele dieser Wege gegangen ist – die eigenen und die anderer – und sich neben dich setzt, wenn du nicht weiterweißt. Die Arbeit des „The Science Guy" möchte ich fortsetzen.
Willkommen bei The Science Dad.